Kontextmenü der Dropbox im Finder verschwunden – 2 Festplatten im Mac?

Im Gegensatz zu meinem MacBook war auf meinem iMac (beide mit Mountain Lion 10.8.2) das Kontextmenü der Dropbox im Finder nicht zum Erscheinen zu bewegen. Auch die „badges“ (die kleinen Icon Overlays) der Dateien wurden nicht dargestellt. Nach unzähligen Versuchen der De- und Neuinstallation (mit und ohne Abmelden, mit und ohne Reboot) habe ich in einem Dropboxforum endlich die richtige Antwort gefunden: Dropbox kommt nicht auf Anhieb damit zurecht, wenn „/Users“ ein Symlink ist, wie es bei Geräten mit SSD-Platte und zusätzlicher „normaler“ Festplatte häufg der Fall ist. Es hat übrigens nichts damit zu tun, dass in „/Library/Contextual Menu Items“ kein Bundle mehr installiert wird, das ist mit Mountain Lion sowieso nicht mehr der Fall.

Die extrem einfache und schmerzlose Abhilfe des Problems war: In den Dropbox-Settings unter „Erweitert“ den Ort der Dropbox einmal irgendwohin bewegen (z.B. in „Dokumente“) und dann wieder zurückbewegen, und alles ist gut. 🙂

(Gefunden in: https://forums.dropbox.com/topic.php?id=16490&replies=23#post-104122)

VirtualBox, Windows7 (x64) Gast und USB

Wer vergeblich versucht hat, einer Windows7-VM in VirtualBox ein USB-Device bereit zu stellen, und die normalen Treiberprobleme nicht vorliegen, sollte mal nachsehen, ob er seiner VM mehr als eine CPU zugewiesen hat. Das funktioniert nicht (Bug). Sobald man die VM wieder auf eine CPU einstellt, klappt es sofort und ohne Probleme.

WMA zu MP3

Als überzeugter Mac- und iTunes-Nutzer hat man mit WMA-Dateien ein kleines Problem, sie lassen sich nicht in iTunes importieren. Da man ohne Systemerweiterungen wie Flip4Mac auch keine Chance hat, sie so ohne weiteres zu konvertieren, ist es immer gut, irgendwo eine Linux-Box zur Hand zu haben. Man braucht MPlayer und Lame (was sich bei jeder Distribution leicht nachinstallieren lässt), und definitiv keine riesige grafische Oberfläche – die Schell tut’s auch. Folgende kleine Kommandozeile konvertiert gleich alles im aktuellen Verzeichnis:

$ for i in *.wma
> do
> mplayer -vo null -vc dummy -af resample=44100 \
> -ao pcm:waveheader "$i" && \
> lame --preset standard audiodump.wav -o \
> "`basename "$i" .wma`.mp3"
> done
$ rm -f audiodump.wav

VirtualBox, Ubuntu und Shared Folder

Irgendwie ein leidiges Thema, aber trotz installierter „Guest Additions“ (Achtung: auf jeden Fall vor der Installation der Additions die Kernel-Header installieren) bekommt man beim Versuch, auf einen in VirtualBox eingetragenen gemeinsamen Ordner zuzugreifen, immer nur die Meldung, man habe keine Rechte (außer als root :-)). Zu finden ist der Ordner übrigens unter „/media/sf_<Name der Freigabe>“. Man findet ganz viele Anleitungen im Netz, die von manuellem re-bind mit mount bis zu Patchen der Guest-Additions reichen – dabei ist das Problem ein ganz einfaches: Das VirtualBox-Kernel-Modul hängt die Freigaben als root:vboxfs ein, und bereits existierende User müssen einfach nur zur Gruppe „vboxfs“ hinzugefügt werden (analog zur Gruppe „sambashare“). Danach klappt auch der lesende und schreibende Zugriff auf gemeinsame Ordner.

VirtualBox und NAT

VirtualBox ist eine sehr gelungene und plattformübergreifende Virtualisierungslösung. Das einzige, über das ich häufiger stolpere ist die tatsache, dass man in der Netzwerkeinstellung für NAT das dahinter verwendete Subnetz nicht ändern kann. Nicht? Doch! Aber nur mit der Kommandozeile. 🙂

Um ein Subnetz einzustellen, erzeugt man eine virtuelle Maschine wie immer, fährt sie dann herunter, und führt folgenden Befehl aus:

$ VBoxManage modifyvm "" --natnet1 "&lt;Netzadresse/BitMaske&gt;"

Genauer nachlesen kann man das hier:
http://www.virtualbox.org/manual/ch09.html#changenat

PostgreSQL auf dem Mac

Wer (wie ich) nach einer Weile eine gewisse Trägkeit entwickelt, eine aktuelle PostgreSQL immer wieder aus dem Source zu bauen (und man das nachweislich wirklich schon langsam kann), der neigt möglicherweise ebenfalls dazu, einen Installer zu benutzen.

Schöne 1-Click-Installer gibt es von EnterpriseDB, die PostgreSQL schon sehr lange und sehr gut unterstützen.

Wenn man das dann tut, und z.B. den mitgelieferten „pgAdmin“ oder den „Application Stack Builder“ startet, so kann man sich fragen, woher diese Tools noch immer wissen, dass man vor Ewigkeiten vielleicht auch mal ältere Versionen davon installiert hatte (bei mir war es nach der Installation der 9.1 soweit – wo zum Henker steht noch was von 9.0 und 8.4?)

Nach einer wirklich aufreibenden und völlig ergebnislosen Suche in allen üblicherweise verdächtigen Verzeichnissen (Library-Ordner, Cache-Ordnern, Application Support-Ordnern usw.) habe ich zum Schluss in einem Forum den entscheidenden Hinweis gefunden:

Es gibt auf dem Mac eine Datei „/etc/postgres-reg.ini“, in der der Installer jede Version einträgt, die er installiert. Das ist eine ewige Liste. Und alle Tools schauen hier nach, welche Installationen vorhanden sind – ganz unabhängig davon, ob sie überhaupt noch existieren oder schon seit Jahren gelöscht sind 🙂

Hier entfernt man dann einfach alles, was man für überflüssig hält, und die unlöschbaren Server-Verbindungen im pgAdmin gehören der Vergangenheit an.

Die Suche hat ein Ende – Kampf dem Datenmüll 🙂

OpenVAS unter CentOS 5.7

Mit dem Upgrade auf CentOS 5.7 ist die aus den Atomic-Repositories stammende OpenVAS-Umgebung inkompatibel zur installierten Version der glibc. Sie erfüllt zwar die Voraussetzung von OpenVAS (glibc ≥ 2.16), erzeugt aber beim Start von „openvas-administrator“ die Fehlermeldung:

$ Starting openvas-administrator:
openvasad: symbol lookup error: openvasad: undefined symbol:
g_assertion_message_expr

Das Problem findet sich zwar in etlichen Diskussionsforen, aber die einzig bislang erfolgreiche Abhilfe schafft ein Downgrade der Administratorkomponente von OpenVAS:

$ yum downgrade openvas-administrator

Danach kann die Administrator-Komponente wieder ganz normal gestartet werden.

Quelle: http://seclists.org/openvas/2011/q4/543

DMG und ISO – gar nicht so kompliziert

Wenn man zwischen der Linux- und der Mac-Welt pendelt, so kommt es häufiger vor, dass man die beiden Raw-Device-Formate ineinander konvertieren will.

Auf dem Mac funktioniert das soweit eigentlich ganz einfach und sogar mit Bordmitteln, wenn man ein unverkrampftes Verhältnis zur Shell hat. 🙂

Da der Mac beide lesen kann, ist eigentlich nur der eine Weg interessant. Und der funktioniert so:

DMG –> ISO:

$ hdiutil convert /path/to/filename.dmg -format UDTO -o /path/to/output.iso

ISO –> DMG:

$ hdiutil convert /path/to/filename.iso -format UDRW -o /path/to/output.dmg

Wem eine GUI lieber ist, der wählt im Festplattendienstprogramm beim Erstellen eines DMG’s einfach das Ausgabeformat „DVD/CD Master“.

ShrewSoft VPN Client und Ubuntu

Ein sehr verbreiteter Client für IPSec-VPN’s ist sicherlich der Shrew Soft VPN Client (momentan aktuell: 2.1.7). Wer (wie ich) jetzt längere Zeit daran verzweifelt ist, dieses Ding unter Ubuntu (ab 10.x) an’s Laufen zu bekommen, der sei getröstet – es gibt Hoffnung! 🙂

Problem ist, dass augenscheinlich die Errichtung der Tunnel und die Etablierung der SA’s funktioniert, aber trotz korrektem Routing einfach kein Paket durch den Tunnel geht. Wer dann noch ein wenig mit tcpdump spielt, der wird schnell feststellen, dass die Pakete zwar in den Tunnel hinein, aber aus dem darunterliegenden Default-Interface wieder herauskommen. Das kann dann also nicht funktionieren. „ShrewSoft VPN Client und Ubuntu“ weiterlesen