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Rise Against – Appeal to Reason

Das ist mein erstes Album von Rise Against. Die Punk-Rock-Band aus Chikago hinterlässt aber einen wirklich frischen und druckvollen Eindruck. Vor allem „Long Forgotten Sons“ und „The Dirt Whispered“ gehen sofort ins Ohr. Den Texten merkt man die Protestbewegung aber durchaus an.

Finger Eleven is back!

Finger Eleven hat ein neues Album veröffentlich. Im Vergleich zum letzten (Them Vs. You Vs. Me) fällt es durchaus rauher und rockiger aus – allerdings auch etwas weniger markanter. Trotzdem eine gelungene Scheibe. Besonders sticht das mit viel Drive ausgestattete „Whatever doesn’t kill me“ oder „Famous Last Words“ – beide mit hohem Fußwippfaktor. Das Intro von „Love’s What You Left Me With“ täuscht – fühlt man sich bei den ersten Takten spontan an die guten, aber schrägen Erlebnisse von „Umma Gumma“ oder „A Saucerful of Secrets“ erinnert, kommt eine sehr schöne Ballade zum Vorschein, die auch irgendwo aus dem Dunstkreis von OMD stammen könnte – nur mit mehr Gitarre.

Alles in Allem ein schönes und abwechslungsreiches Album, definitiv zu schade zum „nur nebenbei hören“.

php entfesselt!

Beim Googeln bin ich eindeutig gut. Es gibt eine Alternative zum eAccelerator, die aber merkwürdigerweise kaum ins Auge springt – den Alternative PHP Cache APC. Im Gegensatz zu eAccelerator wird dieser noch aktiv entwickelt und wahrscheinlich in die Core-Distribution von PHP6 einfließen. Klingt besser als die Zukunft von eA. Erste Benchmarks, u.A. auf diese Seite, zeigen: Er ist sogar noch schneller als der eA.

PHP entfesselt?

Nachdem sich die erste Begeisterung ein wenig gelegt hat, stellt es sich heraus, dass es mit dem eAccelerator doch die ein oder andere Hakeligkeit gibt – wirklich stabil läuft er unter RHEL6 mit php5.3 nicht – er neigt dazu, den Apache zu unangenehmen child-SegVaults zu veranlassen. Scheint ein Problem mit dem Shm zu sein – Lösung steht noch aus.

PHP entfesselt

Im Rahmen eines Typo3-Projektes bin ich zum wiederholten Mal über den eAccelerator gestolpert und habe ihn einfach mal ausprobiert. Obwohl es den aus den (offiziellen) Repositories für das verwendete CentOS 5.5 nicht als Binärpaket gibt, war die Installation aus den Sourcen absolut einfach: make, make install, und eine INI-Datei mit Default-Werten anlegen: Fertig. Die Ladezeiten dieses Blogs haben sich ohne weiteren Aufwand halbiert. Wirklich hübsch!

Oracle ist eben Oracle…

Seit langer Zeit musste ich noch einmal eine Oracle unter Linux installieren. Ich muss gestehen: Ich bin einfach verwöhnt. In diesen modernen Zeiten reicht ja häufig ein „rpm -Uhv“, und alles ist gut. Bei der limitierten Entwicklerversion können die das ja auch schon bei Oracle (die XE). Sobald man aber die „echte“ Version in die Hände bekommt, ist alles genau wie früher… Kernelparameter setzen, Alte-OS-Version faken, obskure Compat-Pakete installieren und dann in mehreren Versuchsrunden herausfinden, was der Installer (X11-Tunnel!) _wirklich_ meinte, als man die Komponenten auszuwählen glaubte… Schöne, neue Welt.

Theory of a Deadman

Mit „Scars & Souvenirs“ ist der Band ein wirklich gutes Album gelungen, das ein wenig an den alten Sound von „The Offspring“ oder die besseren Stücke von „Linkin Park“ erinnert. Gute, mitreißende Gitarre bei ordentlichem Schlagzeug. Ohrwurmtauglich sind hier mit Sicherheit „So Happy“  und „Got it Made“, natürlich auch das etwas bekanntere „Not Meant to Be“ oder „End of the Summer“.

Update: Manchmal kommt es erst nach einer Weile… Aber auf den Text hören lohnt sich immer! Der von „So Happy“ ist einfach geil! 🙂

30 Seconds to Mars – This is War

Schöner, solider Alternative Rock. Nicht verbergen kann man die Einflüsse aus dem U2-Umfeld, aber das tut der Musik insgesamt gut.

Besonders sticht dabei „Search and Destroy“ hervor, eine fast epische Hymne, die einen direkt in die beste Zeit des U2-Gitarren-Sounds katapultiert. Ein echter Ohrwurm.