Der wahrscheinlich längste Band-Name der Welt…

lautet: „… And You Will Know Us By the Trail of Dead“. Das Album „Worlds Apart“ ist schon etwas älter; von 2005, um genau zu sein. Beim ersten Hören hätte ich es als Alternative eingestuft, weil es mehr ist als einfach nur „Rock“. Die Stücke sind sehr sorgfältig und abwechslungsreich arrangiert, mit teilweise wirklich überraschenden Wendungen. Ich mag es eben kompliziert :).

Die Stücke sind von der Musik her so ein wenig mystisch angehaucht und erinnert ein wenig an gute, alte „Genesis“-Zeiten, als Alben wie „Foxtrot“, „Selling England by the Pound“ und „Trespass“ entstanden und auf denen man monumentale Epen wie „Supper’s Ready“ finden konnte. „Worlds Apart“ setzt diese Tradition sehr gelungen fort, und der geneigte Hörer kann sogar Parallelen zu „Pink Floyd’s“ „Umma Gumma“ oder „Saucerful of Secrets“ ziehen.

Das Album ist wirklich gelungen. Nicht wirklich Punk-Rock, vom Tempo her langsamer als das, was ich sonst so im Moment höre, aber es erzeugt Erinnerungen an verschüttet geglaubte Gefühle und Zeiten. Einfach nur „schön“.

Rev Theory

Habe gerade das Album „Light It Up“ angehört. Schöner, satter Postgrunge mit ein paar Balladen dazwischen (z.B. „You’re the One“), aber auch Stücken, die ordentlich abgehen („Favorite Disease“, „Light It Up“). Kann man sich durchaus gut anhören.

ShrewSoft VPN Client und Ubuntu

Ein sehr verbreiteter Client für IPSec-VPN’s ist sicherlich der Shrew Soft VPN Client (momentan aktuell: 2.1.7). Wer (wie ich) jetzt längere Zeit daran verzweifelt ist, dieses Ding unter Ubuntu (ab 10.x) an’s Laufen zu bekommen, der sei getröstet – es gibt Hoffnung! 🙂

Problem ist, dass augenscheinlich die Errichtung der Tunnel und die Etablierung der SA’s funktioniert, aber trotz korrektem Routing einfach kein Paket durch den Tunnel geht. Wer dann noch ein wenig mit tcpdump spielt, der wird schnell feststellen, dass die Pakete zwar in den Tunnel hinein, aber aus dem darunterliegenden Default-Interface wieder herauskommen. Das kann dann also nicht funktionieren. „ShrewSoft VPN Client und Ubuntu“ weiterlesen

Hart aber Grenze, aber mit jedem Hören besser: D.R.U.G.S.!

Eigentlich ist Geschrei in der Musik ja nicht so zu 100% mein Ding, aber man ist ja Neuem gegenüber manchmal aufgeschlossen. Daher gefällt mir „Destroy Rebuild Until God Shows (D.R.U.G.S)“ mittlerweile bei jedem Hören besser. Definitiv mal was anderes, im breiten Spektrum des Indi-Rocks wohl eher an der Hard-Rock-Grenze angesiedelt. Aber mal ganz abgesehen von den recht eigenwilligen Musik-Videos gefällt mir z.B. „If you think this Song is for You, it probably is“ mal so richtig gut. Der Rest ist aber auch nicht übel.

MySQLdb unter Mac OS X „Snow Leopard“

Wenn man unter Mac OS X MySQLdb bauen will, und einen Intel-Mac mit Snow Leopard zusammen mit XCode 4 betreibt, muss man einige Hürden umschiffen.

1.    Man muss darauf achten, dass Python und MySQL in der gleichen Architektur vorliegen (entweder i386 oder x86_64)
2.    MySQL-python herunterladen und auspacken (http://pypi.python.org/pypi/MySQL-python/)
3.    Im Default ist das Compile-Target von XCode 10.3. Das funktioniert nicht!
⁃    export ARCHFLAGS=‘-arch x86_64′
⁃    export MACOSX_DEPLOYMENT_TARGET=10.6
4.    Jetzt kann man, wie üblich, mit python setup.py build und python setup.py install das Paket MySQLdb bauen (siehe README).

Allerdings funktioniert es noch nicht, wenn man versucht, das Modul zu importieren, so wird man mit folgender Fehlermeldung belohnt:

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Mal was anderes – Against Me!

Ich bin gerade bei iTunes über dieses Album gestolpert: „White Crosses“ von Against Me!. Der Begriff „Alternative“ ist ja leider ziemlich schwammig, scheinbar tendiere ich durchaus zu Alternative Rock. Insofern war mir vieles, was sich in den letzten beiden Jahren hier getan hat, einfach zu punkig, obwohl ich das grundsätzlich nicht schlecht finde. „White Crosses“ ist da eindeutig rockiger, mit ein wenig Blues, ein wenig Mainstream, aber sehr eingängig, und auch nach dem 5. Hören nicht langweilig oder mit dem Beigeschmack „Hätte jetzt dann doch nicht sein müssen“ versehen. Etwas braver als Theory of a Deadman vielleicht, etwas weniger griffig als Alkaline Trio, aber wirklich hörenswert!

Alkaline Trio – mal wieder!

So langsam entwickle ich mich zu einem echten „Alkaline Trio“-Fan. Nachdem die aktuelle Platte „This Addiction“ meine Meinung nach zwar ausgesprochen hübsch und eingängig ist, habe ich hier doch den Drive vermisst, den so gut wie jedes Stück auf der „Agony & Irony“ aufweist und unweigerlich zum Takt-mit-wippen verleitet. Daher habe ich mir mal das zeitlich davor liegende Album „Crimson“ angeschaut – und das reißt wieder so richtig mit. Nicht ganz so Death-Punk, dass man unbewusst schon mal Henkersknoten übt, aber durchaus unmissverständliche Aussagen – Das Leben ist eben manchmal sch… , man fühlt sich gleich besser 🙂

Update: Manchmal muss man sich die Stücke einfach mal öfter anhören – „This Addiction“ habe ich eindeutig unrecht getan. „Lead Poisoning“, „The American Scream“ und „Draculina“ sind schon einfach geil.

Back to the roots…

Manchmal ist es schön, wenn man altes Wissen noch mal brauchen kann. In Zeiten, wo die meisten Leute ausser „Java“ und „C#“ nichts mehr kennen (und daher damit auch alles machen, sogar ein „Hello, World!“ 🙂 ), ist es doch schön, wenn man mit einem ausgefuchsten Shellcript (mit getopts, vielen eckigen Klammern, Inline-Evaluation usw.) in einem Bruchteil der Zeit das gleiche erledigen kann. Als netten Nebeneffekt erntet man noch verblüffte Gesichter 🙂

Wunder geschehen – manchmal.

Ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen, so bringt es mich doch manchmal völlig aus dem Gleichgewicht, wenn völlig unerwartet von Vertragspartnern diese Verträge auch eingehalten werden, wenn auch manchmal mit 6 Wochen Verspätung. Insgesamt betrachtet scheint es allerdings so zu sein, dass Verträge grundsätzlich als so eine Art „Hinweis“ aufgefasst werden – so wie Zebrastreifen in Italien. Um so überraschender, wenn Dinge eintreten, mit denen man im Traum (oder ohne Hilfe eines Anwalts) nicht mehr gerechnet hätte.